Pränatal        1. Zwilling  2. Kaiserschnitt  3. Ultraschall

1. Der verlorene Zwilling

Der verschwundene Zwilling - Die biologischen Fakten:

Mit hochmodernen Ultraschallgeräten kann man heute sehen, wie sich ein befruchtetes Ei in der Gebärmutter einnistet. Man kann 4 Wochen nach der Empfängnis (Nach gynäkologischer Rechnung 6. Schwangerschaftswoche) erkennen, ob eine Eihöhle (Chorion) gebildet wurde oder mehrere Eihöhlen gebildet wurden. Üblich ist bis heute, erst im dritten Schwangerschaftsmonat die gesehene Mehrlingsschwangerschaft Frauen mitzuteilen, da oft der zweite oder auch dritte Embryo wieder verschwindet.Nach Einschätzung von darauf spezialisierten Gynäkologen ist jede zwanzigste bis jede achte Schwangerschaft zu Beginn eine Mehrlingsschwangerschaft.

Manche vermuten sogar bis zu 80% Mehrlinge zu Beginn einer Schwangerschaft. Das aber Zwillinge geboren werden, ist weit weniger häufig, etwa eine Zwillingsgeburt auf 50 bis 500 je nach Lebensalter der Frau und Region. 

Dass lebende Zwillinge lebenslänglich eine tiefe Seelenbindung miteinander haben, ist aus der Zwillingsforschung sehr bekannt geworden. Dass aber auch ein verlorener Zwilling weitreichende Konsequenzen für das Leben eines Betroffenen haben kann, ist psychologisches Neuland.

Jemand, der im Mutterleib ein Zwillingsgeschwister verloren hat, leidet im späteren Leben an den Auswirkungen dieses oft nicht mehr bewussten Verlustes. Viele überlebende Zwillinge können nicht mit ihrer ganzen Kraft im Leben sein. Schuldgefühle, eine ständige tiefe Sehnsucht nach dem Anderen, Angst vor erneuter Trennung und damit verbunden nicht auszuhaltener Schmerz binden Energie und Lebensfreude. Erfüllende Liebesbeziehungen sind für den alleingeborenen Zwilling oft unmöglich. Die einen vermeiden Nähe, um den alten Trennungsschmerz nicht wiederzuerleben, die anderen suchen immerzu mehr Innigkeit, als ein Partner zu geben vermag. Auch das Berufsleben ist oft beeinträchtigt. Manche überlebende Zwillinge glauben unbewusst, den Anderen zu verraten, wenn sie glücklich sind.

Damit die Auswirkungen des Verlustes des Zwillingsgeschwisters heilen können, ist ein erster Schritt, sich an den Anderen zu "erinnern". Die innige Verbundenheit und Nähe aus der Zeit im Mutterleib wird wieder bewußt. Mit dem "Schauen" zu dem Anderen kann etwas zur Ruhe kommen. Die Suche hat ein Ziel und hat endlich ein Ende. Für Viele ist das Wiederfinden des Anderen ein Wendepunkt im Leben. Man hat sich so viele Theorien zurecht gelegt, warum man bestimmte Schwierigkeiten hat. Viele haben schon jahrelang ohne besonderen Erfolg verschiedene Therapien versucht. Der eigentliche Grund für den Misserfolg in der Liebe und im Leben liegt also ganz woanders...?

Einseitige Hirnaktivität

Ein weiterer Punkt ist, dass sich Zwillinge ihre Fähigkeiten aufteilen. Über den Grund ist man sich nicht einig, jedoch vermutet man, dass die natur eine gewisse Einzigartigkeit waren möchte. Bei den Zwillingen wird der eine merhheitlich die rechte Hirnhälfte entwickeln, also die sprachlichen, intuitiven, kreativen und emotionalen Bereiche, während der andere sich auf die rationalen, analytischen und Mathematischen Bereiche der linken Gehirnhälfte konzentriert. Dies ist beim Vergleich der Handschriften schön zu erkennen.

Beim vorgeburtlichen Tod eines der Zwillinge geht die Entwicklung der einen Hirnhälfte verloren. Dies kann, muss aber nicht, eine sehr einseitige Hirnaktivität des überlebenden Menschen hervorrufen. Der einsame Zwilling muss sich das abgetretene Wissen mühsam aneignen.

Literaturhinweise :

Austermann, Alfred R. und Bettina: "Das Drama im Mutterleib - der verlorene Zwilling", Königsweg-Verlag Berlin

Barbara Schlochow: "Gesucht: Mein verlorener Zwilling" Liebe und Tod am Beginn des Lebens

2. Kaiserschnitt

Ersticken wir die Selbstsicherheit der Kinder schon im Keim? 

Mein Beitrag in der Zeitschrift "Kinesiologie Forum" vom Dez. 2011 

So wie du an der Schwelle des Lebens stehst, so gestaltest du dein Leben. Deine Erfahrungen in der Schwangerschaftszeit und bei der Geburt zeigen sich im weiteren Leben immer wieder. Brauchst du immer eine Entscheidung von aussen oder eine Begleitung? Nimmst du deinen Körper richtig war? Nimmst du leicht Verbindung auf? Seit längerer Zeit beschäftige ich mich mit den verschiedenen stressauslösenden Einflüssen für Mutter und Kind in der Schwangerschaftszeit und bei der Geburt. In den Kinesiologie-Sitzungen suche ich unter anderem auch mögliche Störquellen der Verbindung vom Kind zur Mutter, was unter anderem durch eine Narkose (PDA), Ohnmacht oder zu starke Schmerzen der Mutter geschehen kann. Das Kind fühlt sich dann alleine gelassen. Klammern oder Resignieren kann eine Folge sein. Kaiserschnitt und seine Konsequenzen: Der geplante Kaiserschnitt, auch Primäre Sectio genannt, kommt leider immer häufiger vor. Das Kind wird dabei ohne eigenen Impuls herausgeholt. Es ist somit nicht von selbst in Bewegung gekommen und hat auch nichts zu Ende geführt. Dies kann dazu führen, dass z.B. auch in der Schule oder beim Suchen einer Lehrstelle der nötige Impuls/Antrieb fehlt oder es sich vielleicht nur schlecht auf eine Prüfung vorbereiten kann. Des weiteren haben diese Kinder nicht die Erfahrung gemacht, dass sie Herausforderungen aus eigner Kraft schaffen können. Diese Aufgabe hat jemand anders für sie übernommen. Deshalb müssen sie lernen, Selbstvertrauen in sich und ihren Körper zu entwickeln. Besonders beim «Wunsch-Kaiserschnitt» (entgegen der sekundären Sectio, die während der Geburt stattfindet, wenn sie nicht mehr gefahrlos weitergeführt werden kann) erfahren die Kinder die Grenzerfahrung der Wehen nicht. Als Konsequenz davon überschätzen sich diese Kinder oft selbst. Daraus resultieren für die Praxis folgende Lernaufgaben: – Impuls entwickeln – sich Zeit nehmen «fertig» zu werden – von selbst in Bewegung kommen – auf eine Ziel hin arbeiten und es erreichen – Übergänge üben.

Bestätigt finde ich auch immer wieder die Theorie, dass es den Kaiserschnittkindern nach der Geburt an Glückshormonen fehlt, die durch die Massage beim Passieren des Muttermundes ausgeschüttet werden. So glauben sie nicht daran, dass es nach einer stressigen Phase auch wieder besser werden kann («Nach em Rägä schint d`Sunnä»), d.h. sie sind im Dauerstress. Um das Ziel «Ich kann auf meinen Impuls hin mit meinen eigenen Beinen in Bewegung kommen und eine Aufgabe auch zu Ende bringen» zu erreichen, ist auch folgende Übung sehr gut geeignet: Der Therapeut oder die Begleitperson kniet auf den Boden. Dabei sind die Unterarme ebenfalls auf dem Boden aufgestützt. Das Kind hat nun die Aufgabe mit dem Kopf voran untendurch zu kriechen. Die Arme bleiben dabei passiv. Wichtig ist, darauf zu achten, dass das Kind mit den Füssen an einer Wand abstossen kann und dass es mit den Schultern in eine Drehung kommt. Ein zweites Mal darf die Übung etwas schwieriger gemacht werden, so dass es richtig «krampfen» muss.

Ich biete Tagesseminare für Klienten und Therapeuten an, um die eigene Schwangerschaftszeit genauer anzuschauen und erkennbare negative Erlebnisse zu korrigieren. Ebenso gebe ich mein Wissen an alle interessierten Therapeuten weiter. Dieses Wissen vereinfacht das Verständnis für Situationen, in denen ein Kind nicht gelernt hat, tiefe Bindungen aufzubauen und ihm deshalb das Vertrauen in sich und die Umwelt fehlt. 

3. Ultraschall -

die verkannte Gefahr einer fehlgeleiteten Grundmedizin

Zitate aus der Zeitschrift "Hebammeninfo" 4/08 von Kirsten Proppe

Wer sich heutzutage der modernen Geburtsmedizin anvertraut begibt sich in Hände, denen grösstenteils das Vertrauen und das Verständnis in die Natur fehlt. Ist denn die Natur in den Augen der modernen Medizin so dumm, dass sie zwar aus einer Eizelle und einer Samenzelle einen vollkommenen kindlichen Körper erschafft, dann aber vergisst, die notwendigen Vorkehrungen für seine sichere und natürliche Geburt zu treffen?

Statt einer angemessenen Kaiserschnittrate von 1-5% liegt in der Schweiz der Durchschnitt bei ca. 30%. Muss also jedes 3. Kind "gerettet" werden? Dabei ist Kaiserschnitt nach wie vor die gefährlichste aller Geburtsformen.

Die Ultraschalldiagnostik in Bild und Ton hat diese drastische Entwicklung weg von der Hebammenkunst, die für eine natürliche Geburt einsteht, hin zur technischen Geburtsmedizin massgeblich beeinflusst.

Es handelt sich hiermit um das CTG, (Cardio-Tocko-Graphen) sowie das Dopton zur Herztonüberwachung und das Ultraschallgerät zur Bilddiagnostik. Die Gefahr, dass ein Problem dargestellt wird, obwohl es keines gibt ist sehr hoch, die Folge sind tausende von unnötigen Kaiserschnitte. Ein periodisch einfaches abhören reicht für die Überwachung völlig aus.

Die Ultraschalluntersuchung arbeitet mit für die Menschen nicht hörbaren Schallwellen auf dem Echoprinzip, vergleichbar mit dem Echolot in der Seefahrt. Diese verursachen sekundäre Schwingungen in der Gebärmutter, die das Kind hören kann. Dieses Geräusch hat die Lautstärke eines U-Bahn-Zuges, der in eine Station einfährt. Die wilden Bewegungen, die die Ungeborenen sehr häufig bei den ultraschalluntersuchungen machen, sind also kein freudiges Zuwinken, sondern ein Versuch den Schallwellen auszuweichen.

Bei Mäusen wurde entdeckt, dass die Ultraschallwellen die Gehirnentwicklung massiv stören. Neu gebildete Gehirnzellen finden im Schädel ihre korrekte Position nicht. Zudem wird auch das Nervensystem und die DNA angreifbar.

Wegen der Kugelform werden im Kopf des Kindes die Strahlung mehrfach reflektiert, deshalb ist vorallem der Kopf am meisten durch Ultraschall gefärdet, der im Prinzip eine niederfrequente technische Mikrowelle ist.

Noch nie war die Geburtshilfe so angstbesetzt wie heute. Wenn wir wirklich das Beste für unsere Kinder wollen, braucht es mehr Hochachtung und Demut vor der Natur und Respeckt für alle Frauen, die neue Leben hervorbringen. Je sanfter und liebevoller wir unsere Kinder zur Welt bringen, um so liebevoller werden sie mit allem Leben umgehen.

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