Zivilisationskrankheiten   

 

Krebsartikel

Die Autorin: Silke Schmalfuß-Soth Jahrgang 1936, Studium der Rechtswissenschaft und Soziologie, Regierungsdirektorin i.R., Initiatorin, geschäftsführende Vorsitzende und Krebsberaterin des 1996 gegründeten "KREBSFORUMS STUTTGART"

Der größte Irrtum der Ärzte besteht darin, den Körper heilen zu wollen, ohne an den Geist zu denken. Doch Körper und Geist sind eins und sollen nicht getrennt behandelt werden“, klagte bereits Plato (427–347 v. Chr.). Seine Kritik hat an Aktualität nicht verloren. Sie ist heute berechtigter und dringender denn je, denn ihre auf den Körper beschränkte Einseitigkeit hat die etablierte Medizin in eine Sackgasse geführt, deren Auswirkungen inzwischen katastrophale Ausmaße angenommen haben. Während die Kostenlawine im Gesundheitswesen unaufhaltsam ansteigt, sind die Menschen des westlichen Kulturkreises immer kränker geworden.Derjenige, bei dem Krebs diagnostiziert wird, kommt zunächst mit der Schulmedizin in Berührung. Für die etablierte Medizin, wie sie an den Universitäten gelehrt wird, ist der Tumor, also das Symptom, die Krankheit. Da die Krebszellen – im Gegensatz zu den gesunden Zellen – unsterblich geworden sind, versucht sie, den Tumor durch Strahl und Chemotherapie zu vernichten. Für die Schulmedizin ist Krankheit lediglich ein Problem des Körpers, betrifft nur die Materie. Nach unseren Erfahrungen im Krebsforum Stuttgart könnte Krebs vermieden beziehungsweise geheilt werden, wenn Seele, Geist und Körper ganzheitlich saniert und durch Aktivierung der Selbstheilungskräfte wieder in Fluss gebracht werden. Wenn die Seele die Sprache verliert, spricht der Körper. Die Somatisierung dient der Entlastung der Psyche (Spannungsabfuhr) und der Verdeutlichung seelischer Defizite, indem der Körper sozusagen als „Projektionsfläche“ benutzt wird.

Was in der Seele nicht wachsen darf, wächst stellvertretend im Körper. Das Symptom hält dem Kranken sozusagen einen Spiegel vor, aus dem er ablesen kann, was ihm in der Seele zum Leben fehlt, was unbedingt wieder ins Bewusstsein integriert werden sollte. Die Seele muss sich dieses Umwegs über die Materialisierung des Problems bedienen, weil wir an unser Unbewusstes nicht so ohne weiteres herankommen. „Körperliche Krankheiten stellen oft einen Versuch dar, eine seelische Verletzung auszugleichen, einen inneren Verlust zu reparieren oder einen unbewussten Konflikt zu lösen. Leiden ist oft ein Selbstheilungsversuch.

Stirb und Werde. Der Preis für das Privileg, ein Mehrzeller zu sein, ist die Sterblichkeit. In unserem Körper sterben jede Sekunde zehn Millionen Zellen, und es entstehen jede Sekunde zehn Millionen neue Zellen. Wir erneuern uns innerhalb von etwa drei Monaten. Wir sterben also ständig ein Stück, um uns zu regenerieren, und unsere Gesamtlebensspanne ist begrenzt. Der Tod ist eine absolute Notwendigkeit des Mehrzellers, denn der aus einer Riesenansammlung von Zellen bestehende Organismus würde sehr schnell Funktionsunfähig werden, wenn nicht ständig erschöpfte Zellen durch neue ersetzt würden. Und unser Organismus ist auch irgendwann verbraucht und nicht mehr lebensfähig. Im Laufe der Evolution wurde in der Zelle des Mehrzellers der programmierte Zelltod (Apoptose) installiert. Nach ungefähr fünfzig Teilungen (bei Beschädigungen schon früher) bringt sich die Zelle um, sie muss sich sozusagen selbst aufopfern. Wir sind ein ewiges Stirb und Werde. Und wenn sich Zellteilung und Zelltod die Waage halten, sind wir gesund und behalten unsere Struktur. Krebs ist die einzige Krankheit, bei der etwas Außerordentliches geschieht: Eine sterbliche Zelle unseres Körpers fällt zurück in die entwicklungsgeschichtlich primitivere Urstufe eines unsterblichen Einzellers.

Krebs ist eine Energiekrise der Zelle infolge eines Defekts der Sauerstoffatmung. Durch Lahmlegung (Sauerstoffmangel), Beschädigung (freie Radikale) oder Zerstörung ihrer Kraftwerke (Mitochondrien) verliert die Zelle ihre Sauerstoffatmung. Die Symbiose bricht auseinander. In ihrer Not schaltet die Zelle auf das latente Gärungsprogramm um, wird unsterblich, klinkt sich aus ihrer Funktion im Organismus aus und teilt sich nach eigenem Gutdünken. Zwei Stufen der Tumorentstehung Die Entstehung einer Krebszelle führt nicht automatisch zur Tumorbildung. Die Natur geht sparsam mit ihren Ressourcen um. Deshalb schützt sie uns durch ein hochentwickeltes Immunsystem. Eine intakte Abwehr kann Krebszellen beseitigen beziehungsweise in Schach halten. Gefährlich wird es erst, wenn das Immunsystem durch Stress zusammenbricht Krebs ist eine Stresskrankheit Stress wirkt immunsuppressiv, denn Immunsystem und Stresssystem sind Gegenspieler, die sich normalerweise gegenseitig ausbremsen. Unser Adrenalinsystem wird bei Gefahr aktiv, um unser Überleben zu sichern. Wird das Stresshormon Cortisol übermäßig stark ausgeschüttet, wird das Immunsystem automatisch heruntergefahren. Durch diesen Trick der Natur erhalten wir in Gefahrensituationen übermenschliche Kräfte, weil alle Systeme stillgelegt werden, die für Flucht und Angriff nicht benötigt werden, wie zum Beispiel Magen, Darm, Immunsystem. Durch körperliche Betätigung wird das Immunsystem anschließend wieder hochgefahren. Was in der Evolution sinnvoll war, als der Urmensch noch mit Löwen zu kämpfen hatte, ist es für den modernen Menschen nicht mehr, der nicht nur kurzen Stressphasen, sondern chronischem Stress durch Zeitdruck, Fehlernährung, Umweltgift, hohem Lärmpegel, Strahlung, Elektrosmog durch Handys und Mobilfunkstationen, geopathogenen Störzonen etc. ausgesetzt ist. Der Löwe hat heute andere Gesichter. Vielleicht sitzt er als Chef hinter dem Schreibtisch und macht uns fertig. Dann können wir ihn nicht mit einem Keulenschlag auf den Kopf erledigen. Wir können auch nicht die Flucht ergreifen oder nach der Zurechtweisung mal schnell um den Block rennen, um unser Immunsystem wieder auf Trab zu bringen. Das Damoklesschwert „Entlassung“ ist ein unerhörter Stress. Immer häufiger berichten mir Krebspatienten, dass Vorgesetzte sie regelrecht aus dem Betrieb hinausgemobbt haben, um die Entlassung zu umgehen. Unsere Arbeitswelt und die Schieflage des Verhältnisses von Kapital und Arbeit ist einer der größten Stressoren unserer Gegenwart. Die Rede ist hier von Dys-Stress. Darunter ist jeder Eingriff in das vegetative Geschehen zu verstehen, der unangenehme Alarmreaktionen und eine Adrenalinausschüttung auslöst. Man kann sich dasso vorstellen: Jeder Mensch führt so eine Art Fass mit sich, in dem alle Stressoren angehäuft werden. Insbesondere Lebenskrisen mit einem übermäßigen chronischen Dauerstress können das Fass überlaufen lassen und das Immunsystem lahm legen. Erst dann kann sich aus einer unsterblichen Krebszelle ein Tumor entwickeln. Aber dann wird eswirklich gefährlich. In der Beratung fragen wir immer nach Lebenskrisen innerhalb der letzten zwei Jahre. Unsere „Dauerbrenner“sind erlusterlebnisse und traumatische Kränkungen: zum Beispiel Verlust einer wichtigen Bezugsperson durch Tod, Trennung, Scheidung, Verlust des Arbeitsplatzes und Mobbing. Derartige Kränkungen können uns besonders dann gefährlich werden, wenn in unserem Zellgedächtnis ein frühkindliches Trauma gespeichert ist, das durch jede neue Verletzung reaktiviert wird und lang anhaltenden Stress auslöst. Alle ähnlichen Traumata werden nämlich sozusagen im selben Fach abgelegt.

Gibt es eine Krebspersönlichkeit?
Nach meinen Erfahrungen in fünfzehnjähriger Beratungspraxis beantworte ich diese Frage, die von der Schulmedizin vehement verneint wird, mit einem ganz entschiedenen JA. Ich meine damit, dass bestimmte Lebensmuster in frühester Kindheit oder auch schon pränatal angelegt werden und dass sich ein Schuldvorwurf damit erübrige, sondern dass es einzig und allein darum gehe, eine Antwort auf das Krebsgeschehen zu geben und die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, konnten die Diskussionspartner leider nichts anfangen. Es bestehen jedoch echte Heilungschancen, wenn der krankmachende Grundkonflikt des Krebspatienten zwischen Selbstentfremdung und Autonomie erlöst wird.

Das Modell der Gesundheit:
Wenn wir geboren werden, brauchen wir Luft zum Atmen, Nahrung und Liebe. Wenn diese drei Dinge vorhanden sind, reguliert sich unser System von selbst und produziert alles, was für Wachstum und Erhalt des Körpers erforderlich ist. Dank unserer Selbstheilungskräfte können wir damit hundert Jahre alt werden. Grundlage für ein gesundes Leben sind zwei ganz wesentliche Dinge, die wir erwerben müssen: Urvertrauen und Autonomie. Urvertrauen ist nach Werner Meinhold das Gefühl: Weil ich existiere, habe ich auch eine Existenzberechtigung. Es schafft Selbstsicherheit und Selbstakzeptanz, das Gefühl, wertvoll zu sein und sich selbst lieben zu können, und das ist die Vorbedingung für die Entstehung einer autonomen Persönlichkeit, nämlich dafür, dass wir in Liebe zu uns selbst unbeirrbar unser Leben wagen können. An den Anfang setzt die Natur in kluger Weisheit als Grundlage die Zeugung im Liebesakt. Unser Leben ist ein Lernprozess, es kann nicht perfekt sein, denn wir müssen ständig aus unseren Fehlern lernen und müssen auch lernen, dass wir uns unsere Fehler verzeihen dürfen. „Wenn dein Kind klein ist, gib ihm Wurzeln, wenn es älter wird, gib ihm Flügel!“ lautet Goethes einprägsame Formel für den geschilderten Zusammenhang. Wenn Urvertrauen und Autonomie entstehen, bleiben wir im Energiefluss und sind gesund. Wir können kreativ sein und kommen an unsere Ressourcen heran, an die Begabungen, die uns in die Wiege gelegt wurden, und an die Selbstheilungskräfte. Und wir sind nicht so leicht zu erschüttern durch Schicksalsschläge. Fehlentwicklungen korrigiert unsere Seele immer wieder, indem sie uns Krankheiten schickt und uns reifer werden lässt. Das krankmachende Lebensmuster Leider können die von Goethe besungenen Flügel bei vielen Menschen nicht wachsen, weil sie ihnen früh gestutzt wurden. Häufig mißlingt die Entstehung von Urvertrauen und Autonomie, wenn die Ich-Entwicklung durch ein pränatales oder frühkindliches Trauma nachhaltig gestört wurde.

Beispiele für frühkindliche Verletzungen sind: pränatale Traumata (zum Beispiel Abtreibungsversuch oder Ablehnung einer Schwangerschaft durch Vergewaltigung, da die Gefühle der Schwangeren in allen Zellen des mit ihr in Symbiose lebenden Embryos gespeichert werden) oder postnatale Traumata (zum Beispiel Ablehnung des Neugeborenen, Bedürfnisse des Säuglings missachtende Erziehungspraktiken, Missbrauch). An Stelle von Urvertrauen lassen sie Unwertgefühl, Angst und Hilflosigkeit entstehen. Dieses Kind hat kaum eine Chance, sich selbst zu lieben. Da Liebe aber existenznotwendig ist, müssen diese Menschen sich die Liebe immer auf dem Umweg über andere Menschen hereinholen. Wie der Hamster im Laufrad laufen sie der Liebe hinterher, indem sie sich ständig anpassen und bestens funktionieren, immer bemüht,^perfekt zu sein und keine Fehler zu machen. Zu Recht nennt O. Carl Simonton, der Pionier der Psychoonkologie, Krebs eine Krankheit der Liebe – nämlich der Liebe zu sich selbst. Die Energieachse mündet nicht in Autonomie, sondern driftet in die Fremdbestimmung ab. Sie entwickeln ein starkes Über-Ich, stutzen sich schließlich selbst immer auf dieses fremdbestimmte Niveau eines handlichen Bonsaibäumchens zurück. Eigene Bedürfnisse werden verdrängt und können nicht gelebt werden. Diese Menschen führen ein selbstentfremdetes Leben, siesind selbst-los, hilfsbereit, im Extremfall geht das bis zum Helfersyndrom, was unsere Kultur als eine Tugend wertet,weil sie gut funktionieren und nicht NEIN sagen können.

Sie lieben ihren Nächsten mehr als sich selbst und leben damit ein auch von den Kirchen falsch verstandenes Christentum. Moses und Jesus haben das Gebot der Nächstenliebe aber anders gemeint: Wir müssen uns zuerst einmal selbst lieben mit all unseren Fehlern, dann können wir auch unserem Nächsten zubilligen dass er Fehler machen darf, und ihn respektieren, ohne dass wir ständig unsere eigenen Fehler durch Projektion im anderen bekämpfen müssen. Wahre Nächstenliebe ist nicht möglich ohne Selbstliebe und Selbstachtung, die wohlgemerkt nichts mit Egoismus zu tun hat. Erst wenn wir gelernt haben, uns selbst zu lieben, kann auch das Zusammenleben der Menschen zu einem erträglichen und kreativen Miteinander werden. Krebs ist ungelebtes Leben Menschen ohne Selbstliebe sind unfähig, sich vom sozialen Druck zu befreien. Ihr Über-Ich regiert sie und lässt sie nicht leben. „Das Göttliche in uns zu verwirklichen, ist unsere höchste Pflicht“, sagt Goethe. Menschen erlebt, die sich hassten und dafür einen Ausgleich zu schaffen trachteten, indem sie andere dazu zu bringen suchten, ihnen wohl zu sein. Erst wenn das vollbracht war, konnten sie gegen sich selbst wohlwollend sein. Doch diese Lösung ist falsch, sie verlangt die Unterwerfung unter andere. Ihre Aufgabe muss sein, sich selbst wohlwollend und wohltuend zu sein., nicht Mittel und Wege zu suchen, mein Wohlwollen zu erheischen. „Wenn du hervorbringst, was in dir ist, wird das, was du hervorbringst, dich retten. Wenn du nicht hervorbringst, was in dir ist, wird das, was du hervorbringst, dich zerstören.“

Deutlicher kann man die Krebsursache kaum beschreiben. Der berühmte surrealistische Maler Max Ernst hat in den zwanziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts die Selbstentfremdung des modernen Menschen in dem berühmten Bild der Heiligen Cäcilie genial zum Ausdruck gebracht. Er stellt das krankmachende seelische Defizit des modernen Menschen in unerbittlicher Härte dar. Fest eingemauert in einen festgezurrten Panzer aus Steinquadern und ohne freie Sicht, sitzt die blinde Heilige der Musik an einer Art versteinertem Musikinstrument, dessen – unsichtbare – Tastatur sie mit ihren Händen nicht erreichen kann. Ihr Fuß ruht auf einerbEinrichtung, die eher einer Fußbremse gleicht als dem Pedal eines Klaviers. Ihre Seele ist rechts im Bild dargestellt als Vogel, der wie eine Marionette bewegungslos an Fäden hängt und seine Flügel nicht gebrauchen kann. Das Bild fordert förmlich dazu auf, mit einer Spitzhacke die Ummauerung zum Einsturz bringen, um der Autonomie zum Durchbruch zu verhelfen. Aber dann müssten wir das opfern, was uns Sicherheit, Schutz, Halt und Anerkennung gewährt. Und wir müssten selbst aktiv werden und grundlegende Änderungen in unserem Leben vornehmen. Bequemer ist es für viele Patienten, die Behandlung der Schulmedizin zu überlassen, auch wenn sie uns das Zauberwort nicht liefern und Heilung nicht versprechen kann. Dies bewusst zu machen, ist außerordentlich wichtig. Denn dem modernen Menschen ist das Gefühl dafür abhanden gekommen, dass das selbstentfremdete Lebensmuster verheerende Wirkungen haben kann. Aber unser Unbewusstes weiß sehr wohl, dass beim Rückfall der Körperzelle in die evolutionär primitivere Urstufe eines unsterblichen Einzellers etwas ganz Essentielles schief gelaufen ist, denn es reagiert auf keine andere Krankheit mit solcher Todesangst. Das sollte uns zu denken geben. Das Modell der Genesung. Die Krebszelle zeigt uns den Weg zur Heilung in aller Deutlichkeit: sie ist unsterblich, autonom und gärt. Damit signalisiert sie uns, dass es für unsere unsterbliche (!) Seele höchste Zeit wird, zu gären, das heißt zu wachsen und zu reifen, die Selbstentfremdung abzuschütteln, autonom zu werden und die uns wesensgemäße einmalige und unverwechselbare göttliche Seite in uns zu leben. Jesus forderte seine Mitmenschen auf: „Werdet ein (gärender!) Sauerteig!“ das heißt, arbeitet an euch, wachst und reift seelisch. Wir müssen das frühkindliche Trauma erlösen und lernen, Urvertrauen und Autonomie zu erlangen, die eingeknickte Energieachse wieder aufzurichten, damit die Seele das Körpersymptom loslassen kann.

Wie können die Krebszellen zum Verschwinden gebracht werden, wo sie doch unsterblich sind? Wie oben dargelegt, ist die Apoptose durch Telomerase und den sogenannten NFKappa B-Faktor lediglich blockiert. Die geheilte Seele ist in der Lage, Botenstoffe gleichzeitig zu allen Krebszellen zu senden, die diese Blockaden aufheben, so dass der Weg für die Apoptose wieder frei ist. Auf diese Weise kann selbst ein größerer Tumor in kürzester Zeit erschwinden, eine Leistung, der unser Immunsystem nicht gewachsen wäre, denn dieses kann angeblich nur bis zu 500 Krebszellen vernichten. Das ist das ganze Geheimnis von Spontanheilungen. Die Heilung kann allerdings nur gelingen, wenn der verdrängte Seelenanteil wirklich ins Leben integriert und gelebt wird, denn betrügen lässt sich unsere Seele nicht. Was liegt da näher, als sie genau zu untersuchen und sie in die Krebstherapie zu integrieren? Zwar ist der Prozentsatz der Spontanheilungen bisher verschwindend klein. Aber immerhin wurden etliche Fälle wissenschaftlich dokumentiert, so zum Beispiel in Lourdes. Sie zeigen damit in aller Deutlichkeit, dass Spontanheilungen grundsätzlich möglich sind. Leider reagiert die etablierte Medizin meist immer noch mit Geringschätzung auf dieses Phänomen und sieht keinen Ansatzpunkt für ihren nutzbringenden Einsatz. Das Krebsforum Stuttgart e.V. empfiehlt den Krebspatienten, Spontanheilungen gewissermaßen nachzustellen, was in mehreren Fällen bereits erfolgreich war. Dafür reicht es keineswegs aus, den auslösenden aktuellen Konflikt zu beseitigen. Vielmehr kommt es entscheidend darauf an, den durch ein frühkindliches Trauma entstandenen Grundkonflikt zu er-lösen, damit er nicht mehr als Attraktor fungieren kann, sonst kann uns jede neue Verletzung wieder einen Supergau bescheren. Wir können ja unser Leben nicht von Konfliktssituationen freihalten, wir können nur anders mit ihnen umgehen. Denn krank macht uns, wie Simonton feststellt, nicht das Geschehen in unserer Umwelt als solches, sondern was wir – subjektiv – davon halten.
Es gibt viele psychotherapeutische und psychoonkologische Therapieansätze, die sich mit dem Trauma beschäftigen.

Dieser Text spiegelt genau meine Erfahrungen wieder. In meiner Arbeit wird das frühkindliche Trauma gut erkannt und aufgelöst, so dass dem Körper wieder Energie für die Zukunft zur verfügung steht.

Die Zellen werden auch durch Antioxidantien (OPC, Vit. C, Omega 3) von Umwelteinflüssen gut geschützt. Persönlich empfehle ich neben emotionaler Arbeit auch gute Nahrungsmittelergänzungen (keine Chemie) damit der Körper auch genug "Bausteine" hat zum Zellaufbau. Ohne Zement  kein stabiles Haus.